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FRITZ!Box: Push Service kann bei Filesharing-Abmahnungen aufklären

Abmahnungen wegen angeblicher illegaler Downloads in Tauschbörsen genießen seit einigen Jahren Hochkonjunktur. Doch nicht jeder Internetnutzer hat die ihm vorgeworfenen Taten auch wirklich begangen. Und ist dennoch plötzlich in der Pflicht, seine Unschuld zu beweisen. Ein wichtiges Mittel dazu kann der "Push Service“ der FRITZ!Box sein.

Viele Abmahnungen enthalten Fehler

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Der "Push Service“ der FRITZ!Box kann ein wichtiges Mittel sein, um sich gegen unberechtigte Filesharing-Abmahnungen zu wehren.

Die Fachzeitschrift "c’t" stellte kürzlich fest, dass bei der Identifizierung der illegalen Downloader über die IP-Adresse leicht Fehler passieren können. Aufgrund der dynamischen Vergabe von IP-Adressen könne die spätere Abfrage beim Provider einen falschen Anschluss ermitteln. Auch Zahlendreher führen oftmals zu einem fehlerhaften Ergebnis. Die Folge: Der Provider identifiziert einen falschen "Täter". Diese Fakten legen laut c’t den Schluss nahe, dass viele Internetnutzer tatsächlich unschuldig sind und fälschlicherweise eine Abmahnung mit Schadensersatzforderungen erhalten.

Der Push Service der FRITZ!Box: Ein guter Weg, den Massenabmahnern den Wind aus den Segeln zu nehmen

Ein guter Weg, den Massenabmahnern den Wind aus den Segeln zu nehmen, vollzieht sich über die Logfiles des heimischen Routers, welche auf Wunsch dessen Verbindungsinformationen protokollieren. An dieser Stelle kommt die FRITZ!Box ins Spiel, deren "Push Service" den Redakteuren der c’t zufolge eine "besonders bequeme" Möglichkeit bietet, sich einen Überblick über den eigenen Internetgebrauch zu verschaffen.

Der Nutzer kann selbst bestimmen, ob er täglich, wöchentlich oder monatlich eine Nachricht an eine ausgewählte E-Mail-Adresse bekommen möchte. Je nach Voreinstellung enthält diese E-Mail nicht nur die Zuweisungen der IP-Adressen, sondern auch Informationen zu den angemeldeten WLAN-Geräten und zum Transfervolumen. Der Push Service lässt sich einfach und schnell in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box aktivieren und auf die persönlichen Bedürfnisse zuschneiden.

Tipp: Push-Service-Mails über einen längeren Zeitraum speichern

Im Ernstfall haben Nutzer nun alle relevanten Informationen sofort zur Hand und können den in der Abmahnung dargestellten Sachverhalten erfolgreich widersprechen. Tipp: Speichern Sie die Push-Service-Mails für eine möglichst lückenlose Dokumentation täglich und über einen längeren Zeitraum – mitunter werden auch Verstöße abgemahnt, die zwei Jahre oder länger zurückliegen.

Den Push Service einrichten

Hier erfahren Sie, wie Sie den Push Service in Ihrer FRITZ!Box einrichten.