Sicherheitsfunktionen in der FRITZ!Box

Die FRITZ!Box bietet Ihnen eine komplett geschlossene Firewall gegenüber unangeforderten Daten aus dem Internet. Bereits im Auslieferungszustand (Werkseinstellungen) sind alle Computer im FRITZ!Box-Netzwerk vollständig vor Angriffen aus dem Internet geschützt.
ACHTUNG!
Die Firewall-Funktionen sind nur aktiv, wenn die Internetverbindung von der FRITZ!Box im Router-Betrieb selber hergestellt wird (Standard).
Im Einzelnen bietet die Firewall der FRITZ!Box die folgenden Sicherheitsfunktionen:
  1. Kein Computer aus dem FRITZ!Box-Netzwerk ist im Internet sichtbar, so dass auch kein direkter Zugriff auf die Computer möglich ist. Dies wird auf TCP/IP-Ebene durch IP-Masquerading bzw. Network Address Translation (NAT) gewährleistet.
  2. Die FRITZ!Box kontrolliert sämtliche ein- und ausgehenden Datenpakete und weist nicht angeforderte Daten aus dem Internet automatisch ab (Stateful Packet Inspection). Somit gelangen nur Datenpakete in das FRITZ!Box-Netzwerk, die direkte Antworten auf zuvor gestellte Anfragen darstellen.
  3. Alle TCP- bzw. UDP-Ports sind standardmäßig für eingehende Verbindungen aus dem Internet geschlossen bzw. werden vollständig verborgen. Daher finden so genannte "Portscans" keine offenen TCP- bzw. UDP-Ports, die potentielle Angriffspunkte für "Hacker" darstellen könnten.
    Hinweis:
    Für bestimmte Serverdienste (z.B. HTTP-, Fernwartungs-Server) oder Internetanwendungen (z.B. Onlinespiele), die aus dem Internet erreichbar sein sollen, können Sie gezielt Ports freigeben.
  4. Mit Paketfiltern verhindert die FRITZ!Box, dass Datenpakete (z.B. NetBIOS) ins Internet gelangen, die Informationen über Computer im FRITZ!Box-Netzwerk beinhalten.